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Elbtunnel - Mitte
  Sicherheit im Elbunnel  
 

Sicherheit wird im Tunnel groß geschrieben. Die Betriebszentrale befindet sich an der Nordseite hinter den riesigen Bullaugen, die den Mitarbeitern -neben den Monitoren- auch einen echten Blick bieten.

Betriebszentrale
bzDie Betriebszentrale des Tunnels ist rund um die Uhr mit mindestens 3 Personen besetzt. Neben einem Mitarbeiter der Betriebsleitzentrale sitzen hier ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter der Feuerwehr. Der Verkehr wird auf fast 75 Monitoren und elektronischen Übersichtstafeln beobachtet. Alle 200 Meter sind Kameras installiert, über die sich der Verkehr lückenlos beobachten lässt. Rechner und Übersichtspläne bilden den Tunnel bis ins Detail nach. Alle geschalteten Lichtsignale lassen sich zentral ablesen. Über 3.600 Leuchtdioden zeigen den Status an. Es gibt Sensoren an Fluchttüren, Notrufmeldern, Feuerlöschern und Schrankenanlagen.

Feuerwehr
bzDie Feuerwache ist ebenso 24 Stunden täglich besetzt. Die Wachstärke je Schicht sind neun Personen. Es gibt einen Stützpunkt im Norden und einen im Süden. Insgesamt verfügt die Feuerwehr des Elbtunnels über ein Löschfahrzeug, zwei spezielle Tunnel-Löschfahrzeug, einen Rettungswagen, einen Vorausrüstwagen mit Trailer für Motorroller und zwei Motorroller, um unter besonderen Bedingungen noch schneller Hilfe leisten zu können. Die Feuerwehr wird zum Glück nur selten zum Löschen gerufen (ca. 10 mal pro Jahr). Viel häufiger sind Unfälle, Höhenkontrollen und Liegenbleiber. Man kann über die Geschwindigkeit nur staunen, wenn man schon mal miterlebt hat, wie schnell das Team Liegenbleiber "beseitigt".

Bei Brand und Rauchentwicklung rät die Feuerwehr die Lautsprecher-Durchsagen zu beachten. Wenn der Evakuierungsbefehl angeordnet wird, fahren Sie Ihren Wagen zur Seite und gehen Sie in Richtung des ausgeschilderten Notausgangs. Unbedingt den Zündschlüssel stecken lassen, damit die Feuerwehr das Auto zur Seite fahren kann! Niemals versuchen im Tunnel zu wenden. Damit behinden Sie Rettungsfahrzeuge!

Im Tunnel
Der Tunnel verfügt über eine Brandnotbeleuchtung und Fluchtwegpiktogramme. Alle hundert Meter gibt es Notrufnischen mit Telefon und Feuermelder (neue Röhre). Fluchttore sind alle 1000 Meter vorhanden und führen in eine andere Röhre, bzw. nach oben ins Freie. Weitere Fluchttore sollen nachgerüstet werden. Im Brandfall sollen zahllose Rauchabzüge für die nötige Sicherheit sorgen. VORSICHT beim Verlassen der Fluchttore. Sie enden beinahe auf der Fahrbahn der parallel verlaufenden Röhre, auf der der Verkehr noch fließen kann und Sie mitunter umfahren könnte.

Lüftung
Was kaum jemand weiß: In den alten drei Tunnelröhren befindet sich unterhalb der Fahrbahn ein ca. 1,80 m hoher Frischluft-Tunnel. Oberhalb der für den Autofahrer sichtbahren Decke ist ein Abluft-Tunnel. Durch Schlitze in den Tunnelwänden wird die Luft in den Fahrbahnbereich geblasen. Nötig hierzu sind gewaltige Ventilatoren, die in den drei Lüfterbauwerken Nord, Mitte und Süd aufgestellt sind. In einer Sekunde können hier 10 LKW-Ladungen Luft durchgepustet werden. Zur Zeit des Tunnelbaus war die Frischluftzufuhr von großer Bedeutung, da die Fahrzeuge damals viele Schadstoffe ausstießen. Heute während der Tunnelsanierung geht es um den gezielten Rauchabzug.

Rundfunk und Durchsagen
Alle Handynetze und viele gängige Radiosender lassen sich im Tunnel empfangen. Die Zentrale kann bei Bedarf die Radiosender abschalten und dafür eigene Durchsagen auf die Autoradios schalten. Ebenso sind Lautsprecherdurchsagen im Tunnel möglich. Mit modernen Grenzflächenhörnern und einer delaygesteuerten Signalelektronik wurde die Sprachqualität in den sanierten Röhren deutlich verbessert.

Im Brandfall und/oder starke Rauchentwicklung
Gemeint sind echte Gefahren (nicht der stinkende Diesel des schrottreifen LKWs, Nebel, beschlagene Scheiben oder Liegenbleiber)!

  • Ruhe bewahren! Niemals im Tunnel versuchen mit dem Fahrzeug zu wenden! Das Fahrzeug würde stecken bleiben und die Rettungsdienste behindern.
  • Bei Rauchentwicklung Zündschlüssel stecken lassen(!), das Fahrzeug verlassen und Notausgang aufsuchen.
  • Nicht unnötig Zeit verlieren durch SOS-Telefonate oder Gang zur Notrufsäule. Die Tunnel sind komplett überwacht mit Video, Hitzesensoren, Rauchmelden usw.

Der Elbtunnel zählt nun zu den sichersten Tunneln Europas! Der ADAC-Tunneltest kann endlich kommen.

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